Schloss Champigny, Renaissanceschloss in Champigny-sur-Veude, Frankreich
Das Château de Champigny-sur-Veude ist eine Schlossanlage, deren erhaltene Teile ein U-förmiges Muster bilden und zwei runde Türme mit Kuppeldächern zeigen. Die Nebengebäude, die von Gräben umgeben sind, dienen heute als Wohnbereich und bewahren Merkmale der ursprünglichen Renaissancearchitektur.
Die Festung wurde 1090 von Foulques IV. von Anjou gegründet und wechselte später durch Heiraten zu den Familien Blô, Beauçay und Bourbon-Vendôme. Im 17. Jahrhundert ordnete Kardinal Richelieu die Zerstörung des Hauptgebäudes an, doch Papst Urban VIII. setzte sich für die Rettung der Sainte-Chapelle ein.
Die Sainte-Chapelle im Château beherbergt bunte Glasfenster, die die Geschichte der Familie Bourbon-Montpensier und Szenen aus dem Leben des Heiligen Ludwig zeigen. Diese Fenster erzählen in Bildern von den Ahnen der Familie und religiösen Geschichten, die für Besucher heute noch sichtbar sind.
Das Gelände ist von Wasser umgeben, daher sollten Besucher festes Schuhwerk tragen und den gekennzeichneten Pfaden folgen. Der Zugang zu den verschiedenen Teilen ist begrenzt, doch die äußeren Bereiche bieten gute Sicht auf die gesamte Anlage.
Die Cappella war ursprünglich dazu bestimmt, ebenso wie der Rest der Festung zerstört zu werden. Der Zweck der päpstlichen Intervention bestand darin, diese außergewöhnliche Kapelle mit ihren wertvollen Glasfenstern vor dem Abriss zu bewahren.
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