Schloss Lignières, Mittelalterliches Schloss in Lignières, Frankreich
Das Château de Lignières ist ein Schloss aus dem 17. Jahrhundert mit einem rechteckigen Hauptbau, Mansarddach und zwei seitlichen Pavillons, die durch galerieartige Verbindungen mit Konsolen miteinander verbunden sind. Die gesamte Anlage wird von Wassergräben umgeben und von einem Park umgeben.
Das Schloss wurde zwischen 1654 und 1660 vom Architekten François Le Vau erbaut und ersetzte eine frühere Festung der Familie La Rochefoucauld. Der Neubau markierte einen Wechsel von Verteidigungszwecken zu einem repräsentativen Adelssitz.
Das Schloss ist seit 1935 als historisches Denkmal eingetragen und umfasst neben dem Hauptgebäude auch Nebengebäude, Innenhof und Park. Die gesamte Anlage zeigt die Bedeutung, die solche Residenzen in der französischen Adelswelt hatten.
Das Schloss ist Privateigentum und nicht für Besucher zugänglich, da es vom Prinzen Sixte-Henri de Bourbon-Parme bewohnt wird. Besucher können nur die äußere Architektur und das parkähnliche Gelände von außen betrachten.
Im 19. Jahrhundert wurde in einer der Galerien eine Seidenspinnerei eingerichtet, die bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts betrieben wurde. Diese wirtschaftliche Nutzung ist heute nicht mehr sichtbar, da die Galerie nach 1920 in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurde.
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