Burg Montrond, Mittelalterliche Burg in Saint-Amand-Montrond, Frankreich.
Das Château de Montrond ist eine Burgruine auf einer Anhöhe südwestlich des Stadtzentrums von Saint-Amand-Montrond in Mittelfrankreich. Steinmauern, Bastionen und Fragmente von Türmen bilden einen unregelmäßigen Grundriss, der die natürliche Form des Hügels nachzeichnet.
Eine Festung stand hier bereits im 9. Jahrhundert, urkundlich erwähnt ab 1225 als Teil der regionalen Verteidigungsarchitektur. Im Jahr 1652 endete eine elfmonatige Belagerung mit der Kapitulation von zwanzig Überlebenden an die Truppen Ludwigs XIV.
Der Name Montrond bedeutet „runder Hügel
Die Ruine ist über einen kurzen Aufstieg vom Stadtrand aus erreichbar und bietet freie Sicht auf die umliegende Landschaft. Informationstafeln stehen entlang der Wege und erklären die einzelnen Bauabschnitte und Verteidigungselemente.
Der Herzog von Sully ließ die Anlage ab 1606 durch den Architekten Jean Sarrazin umgestalten und neue Bastionen zwischen 1621 und 1652 hinzufügen. Diese späten Arbeiten gaben der mittelalterlichen Festung ein moderneres Aussehen kurz vor ihrer Zerstörung.
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