Burg Montrond, Burgruine in Saint-Amand-Montrond, Frankreich
Das Château de Montrond ist eine Burgruine auf einer Anhöhe südwestlich des Stadtzentrums von Saint-Amand-Montrond in Mittelfrankreich. Steinmauern, Bastionen und Fragmente von Türmen bilden einen unregelmäßigen Grundriss, der die natürliche Form des Hügels nachzeichnet.
Eine Festung stand hier bereits im 9. Jahrhundert, urkundlich erwähnt ab 1225 als Teil der regionalen Verteidigungsarchitektur. Im Jahr 1652 endete eine elfmonatige Belagerung mit der Kapitulation von zwanzig Überlebenden an die Truppen Ludwigs XIV.
Der Hügel zwischen Cher und Marmande gab dem Ort seinen Namen Montrond; am Fuß wuchs die Stadt Saint-Amand. Die Steine der abgetragenen Burg wurden in der Stadt wiederverwendet: Bearbeitete Blöcke stecken noch in alten Mauern, darunter ein monumentaler Kaminrahmen, der als Fenster dient und lokal bekannt ist.
Die Ruine ist über einen kurzen Aufstieg vom Stadtrand aus erreichbar und bietet freie Sicht auf die umliegende Landschaft. Informationstafeln stehen entlang der Wege und erklären die einzelnen Bauabschnitte und Verteidigungselemente.
Sully kaufte die Burg 1606 als Ruine und verkaufte sie 1621 an Henri II. de Bourbon-Condé. Jean Sarrazin leitete dann zwischen 1636 und 1646 die Arbeiten und ließ Redouten, Ravelins und eine Zugbrücke errichten, einen dreifachen Ring bastionierter Mauern um den mittelalterlichen Bergfried.
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