Villa Dietz-Monnin, Private Wohnstraße in Auteuil, 16. Arrondissement von Paris, Frankreich.
Villa Dietz-Monnin ist eine private Wohnstraße von nur 2 Metern Breite und 100 Metern Länge, die zwischen rue Parent-de-Rosan und Villa Cheysson verläuft. Die schmale Gasse wird von niedrigen Wohnhäusern mit Gärten gesäumt und behält ihr privates Erscheinungsbild durch begrenzte Zugänglichkeit.
Der Architekt Émile Bénard gründete die Wohnanlage 1892 als passage Dietz-Monnin, um Arbeitern in diesem Stadtgebiet Unterkunft zu bieten. Die Siedlung entstand als Reaktion auf den Bedarf an erschwinglichem Wohnraum für die arbeitende Bevölkerung Auteuils.
Die Häuser dieser Wohnanlage erinnern an die Arbeitersiedlungen von Mulhouse mit ihren flachen Dächern, Markisen und kleinen Gärten. Die Gestaltung schafft eine dörfliche Atmosphäre inmitten des Pariser Stadtgebiets.
Der Zutritt zur privaten Straße ist eingeschränkt, und Besucher sollten beachten, dass es sich um ein Wohngebiet handelt. Die nächste U-Bahn-Station Exelmans an der Linie 9 liegt in der Nähe und bietet eine gute Anbindung.
Die ursprünglichen Arbeiterhäuser waren mit standardisierten Gärten und Pergolas ausgestattet, die der Gemeinschaft einen Ort der Erholung boten. Diese durchdachte Planung unterschied sich deutlich von anderen Arbeitersiedlungen ihrer Zeit und schuf Raum für persönliche Grünflächen.
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