Basilika Notre-Dame de la Blanche, Benediktinerabtei in Faverney, Frankreich.
Die Abbaye de Faverney ist ein ehemaliges Benediktinerkloster in der französischen Gemeinde Faverney mit einer Kirche, die romanische und gotische Stilelemente verbindet. Das Gelände umfasst neben dem Kirchengebäude auch ehemalige Mönchsgebäude, Gärten und die Reste alter Mühlen, die an die wirtschaftliche Aktivität des Klosters erinnern.
Das Kloster wurde 722 gegründet und beheimatete zunächst Benediktinerinnen, bevor es 1132 in die Obhut von Mönchen aus La Chaise-Dieu überging. Diese Mönchsgemeinschaft blieb dort bis zur Französischen Revolution 1789, als das Klosterleben endete.
Der Name des Ortes bezieht sich auf die religiöse Bestimmung der Stätte, die über Jahrhunderte hinweg Mönche und Nonnen angezogen hat. Pilger kamen hierher, um das geistige Leben der Gemeinschaft zu erleben und von der Heiligkeit des Ortes zu profitieren.
Der Komplex liegt in Faverney und ist zu Fuß leicht erreichbar, wenn man sich auf die historischen Straßen des Dorfes konzentriert. Es ist empfehlenswert, den Ort tagsüber zu besuchen, um die Architektur und die Gartenanlage vollständig zu würdigen.
Im Jahr 1608 ereignete sich hier ein Ereignis, das Pilger und Gläubige anzog: Geweihte Hostien blieben während eines Brandes unversehrt, was als das Wunder von Faverney bekannt wurde. Dieses Ereignis machte den Ort zu einem wichtigen Ziel für religiöse Besucher in den folgenden Jahrhunderten.
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