Abbaye Notre-Dame de Sept-Fontaines, Eingetragene historische Abtei in Fagnon, Frankreich
Die Abbaye Notre-Dame de Sept-Fontaines ist ein Klostergebäude in den Ardennen mit Bauresten aus dem 17. Jahrhundert, die in der Gemeinde Fagnon stehen. Die Anlage zeigt verschiedene architektonische Phasen und wird heute als geschichtliches Denkmal bewahrt.
Die Gründung geht auf das 12. Jahrhundert zurück, als sie als Kloster für religiöse Gemeinschaften errichtet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte überstand sie verschiedene Konflikte und wurde später als geschichtliches Denkmal anerkannt.
Der Name der Abtei stammt von sieben Quellen, die das Gelände durchfließen und die Mönche bei ihrer täglichen Arbeit versorgten. Diese natürlichen Ressourcen prägten das Leben der Gemeinschaft und machten den Ort zu einem idealen Zufluchtsort für religiöses Leben.
Die Abtei befindet sich abgelegen in einer ländlichen Gegend und ist mit dem Auto über Regionalstraßen erreichbar. Es empfiehlt sich, im Voraus zu prüfen, ob Besuchsmöglichkeiten bestehen, da das Gelände privat ist und nicht immer frei zugänglich.
Während des Ersten Weltkriegs nutzte General Joffre das Gebäude zeitweise als Kommandozentrale für militärische Operationen. Nach dem Krieg wurde es von den deutschen Besatzern in ein Spielhaus umgewandelt, was der stilles Ort seine unerwartete duale Rolle verdankt.
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