Perdiguero, Berggipfel an der französisch-spanischen Grenze in Haute-Garonne, Frankreich
Perdiguero ist ein Berggipfel an der Grenze zwischen Frankreich und Spanien in den Pyrenäen. Der Berg erhebt sich auf 3.222 Meter Höhe und markiert die natürliche Grenzlinie zwischen der Region Haute-Garonne in Frankreich und dem Benasque-Tal in Spanien, wobei sich von oben Ausblicke auf beide Täler öffnen.
Der Berg wurde 1817 erstmals von Friedrich Parrot und Pierre Barrau bestiegen, was die erste dokumentierte Route zum Gipfel feststellte. Diese frühe Erkundung ebnete den Weg für die späteren Wege, auf denen heute Bergsteiger den Berg erklimmen.
Der Name Perdiguero bezieht sich auf Steinformationen an den Hängen, die an Hirschmuster erinnern und von Hirten seit Generationen beobachtet werden. Diese lokale Namensgebung spiegelt das alltägliche Leben der Menschen wider, die diese Berggegend bewohnt und durchquert haben.
Der Zugang zum Gipfel erfolgt über Granges d'Astau in der Nähe von Bagnères de Luchon, wobei Juni bis September die besten Bedingungen zum Klettern bietet. Der Aufstieg erfordert Bergerfahrung und gute körperliche Vorbereitung, daher sollten Kletterer ihre Ausrüstung und ihr Fitnessniveau vorher überprüfen.
Es ist der höchste Punkt der Region Haute-Garonne und überragt seine Nachbargipfel wie die Pointe de Literole deutlich. Wenige Besucher wissen, dass dieser Gipfel diese Unterscheidung trägt, da die meisten Aufmerksamkeit auf andere bekannte Pyrenäengipfel gerichtet wird.
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