Andemantunnum, Gallisch-römische archäologische Stätte in Champagne-Ardenne, Frankreich.
Andemantunnum ist eine gallo-römische Ausgrabungsstätte bei Langres mit Überresten von Stadtmauern, Wohnhäusern und antiken Straßen aus der Kaiserzeit. Die Funde, darunter über 500 Steinblöcke, Mosaiken und Grabsteine, sind heute im Museum für Kunst und Geschichte von Langres ausgestellt.
Der Ort wurde unter Kaiser Augustus zur Hauptstadt des keltischen Stammes der Lingonen umgebildet, nachdem Rom Gallien neu organisiert hatte. Diese Erhebung machte ihn zu einem wichtigen Verwaltungszentrum in der neuen römischen Provinzordnung.
Die Ausgrabungsstätte zeigt die Handwerkstradition der Antike durch Metallwerkstätten, Steinmetzwerkstätten und Töpfereien, die noch heute erkennbar sind. Diese Produktionsstätten erzählen von der wirtschaftlichen Aktivität und dem Alltag der Bewohner vor zwei Jahrtausenden.
Die ausgegrabenen Funde sind heute im nahe gelegenen Museum für Kunst und Geschichte von Langres zugänglich, wo sie in Ausstellungen präsentiert werden. Ein Besuch am Originalort gibt jedoch einen unmittelbaren Eindruck der Stadtanlage und Architektur.
Ein erhaltenes Stadttor aus der Zeit um 20 vor Christus zeigt römische Bautechniken und Stadtplanungsmethoden. Dieses Tor ist eines der wenigen noch sichtbaren Strukturen, das direkt die kaiserzeitliche Architektur demonstriert.
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