Balouvière Aqueduct, Aquädukt aus dem 19. Jahrhundert in Laudun-l'Ardoise, Frankreich.
Das Bauwerk ist ein Aquädukt aus Stein und Ziegeln, das 62 Meter über ein trockenes Bachtal spannt und drei Bogenreihen aufweist, die einen Wasserkanal stützen. Die Konstruktion verbindet die Tragfähigkeit der gestapelten Bögen mit einer sanften Steigung, um das Wasser fließen zu lassen.
Das Bauwerk wurde 1872 errichtet, um Trinkwasser in die Region zu transportieren. Es entstand in einer Zeit, als viele französische Gemeinden ihre Wasserversorgung modernisierten.
Das Bauwerk zeigt römische Einflüsse in seiner Konstruktion, ähnlich wie die nahegelegene Pont du Gard. Die Formensprache der Bögen und Schichten verrät die klassischen Prinzipien, die damals in der Region üblich waren.
Das Bauwerk ist von der Dorfmitte aus in etwa 10 Minuten zu Fuß erreichbar, und Parkplätze befinden sich in der Nähe der Straße Rue Florian und Rue Vincent Faita. Der Zugang ist relativ einfach, und der flache Weg eignet sich für einen kurzen Spaziergang.
Das Wasser kam ursprünglich von einem Hügel mehrere Kilometer entfernt und floss durch das Gefälle allein hinein, ohne Pumpen zu benötigen. Dieses System war für die Zeit eine praktische Lösung, die ohne moderne Technik auskam.
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