Camp de César, Archäologische Stätte in Laudun-l'Ardoise, Frankreich.
Camp de César ist eine archäologische Stätte in Laudun-l'Ardoise auf einem Kalksteinplateau etwa 200 Meter über dem Tal der Rhône. Die Überreste zeigen mehrere Besiedlungsschichten mit Häusern, Werkstätten und öffentlichen Gebäuden aus verschiedenen Zeitepochen.
Die Stätte wurde erstmals von Kelten im 5. Jahrhundert vor Christus besiedelt und blieb während der römischen Zeit ein wichtiger Ort. Danach folgte eine Reihe von Veränderungen durch Neu- und Umbauten, bis die Besiedlung im Mittelalter endete.
Das freiliegte Forum und die Basilika zeigen, wie die Menschen hier während der gallo-römischen Zeit lebten und ihre Stadt organisierten. Man sieht noch heute, wie Handwerksviertel und religiöse Bereiche nebeneinander lagen und den Alltag dieser Gemeinschaft prägten.
Der Ort ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar und verfügt über markierte Wege sowie Informationstafeln an verschiedenen Stellen. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und auf unebenes Gelände vorbereitet zu sein.
Die Mauern wurden mit einem besonderen Verfahren gebaut: zwei Steinlinien als Außenseite mit dazwischen liegenden Blöcken in Fischschuppenform. Diese Bauweise zeigt, dass die Erbauer auf diesem Plateau fortgeschrittene Techniken beherrschten.
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