Sainte-Jeanne-d'Arc, Kleinbasilika im 18. Arrondissement, Frankreich
Sainte-Jeanne-d'Arc ist eine Kirche im Romanischen Revivalstil mit einer symmetrischen Fassade, die von zwei Türmen geprägt wird, die sich in einem gotischen Bogen treffen und von drei Kuppeln gekrönt werden. Das Innere besticht durch runde Fenster und eine klar strukturierte Raumaufteilung, die den Blick zu den künstlerischen Elementen lenkt.
Der Bau begann 1930, nachdem ein ehrgeiziger Plan mit einem glockenturm von über 200 Metern von Auguste Perret nicht umgesetzt wurde. In den folgenden Jahrzehnten erlebte das Gebäude Umgestaltungen, die seine heutige Form prägen.
Die Kirchenfenster zeigen Glaskunst, die das Innere mit farbigem Licht erfüllt, während eine Statue der Jungfrau von Orléans einen zentralen Platz in der Kapelle einnimmt. Diese Werke geben dem Raum eine persönliche und andächtige Qualität, die Besucher unmittelbar spüren können.
Das Gebäude befindet sich an der Kreuzung von Rue de Torcy und Rue de la Chapelle im nördlichen Teil der Stadt. Der Standort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht erreichbar und der Eingang ist deutlich erkennbar.
Der Dachaufbau wurde in den 1960er Jahren von Pierre Isnard mit einer innovativen gefalteten Betonkonstruktion umgestaltet, die dem Gebäude sein heutiges markantes Aussehen verleiht. Dieses technische Merkmal ist von außen subtil aber wirkungsvoll wahrnehmbar.
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