Bassée, Naturgebiet in Seine-et-Marne, Frankreich.
Die Bassée ist ein Naturschutzgebiet entlang der oberen Seine zwischen zwei Flussorten, mit Mooren, Wäldern und offenen Wiesen auf etwa 850 Hektar Land. Das Gebiet hat eine flache Topografie mit vielen Wasserlöchern und Altarmen, die nach Regenfällen entstehen und wieder austrocknen.
Das Gebiet war seit dem Mittelalter ein wichtiger Übergangspunkt für Flussschiffe auf der Seine. Verschiedene Eindeichungsprojekte ab dem 17. Jahrhundert veränderten den Fluss und die umgebenden Flächen schrittweise.
Der Name "Bassée" stammt aus dem Alten Französisch und bedeutet "flache Gegend". Besucher können hier eine Landschaft sehen, die von Wasser und Wald geprägt ist und wo die Natur das menschliche Leben bestimmt.
Die beste Zeit zum Besuchen ist von April bis Oktober, wenn Wege trocken und Vögel aktiv sind. Bequeme Schuhe und Ferngläser sind empfehlenswert, da viele Bereiche auf Fuß erkundet werden und die Tierwelt beobachtet wird.
Das Gebiet beherbergt etwa 600 Pflanzenarten, darunter seltene wilde Traubensorten, die hier seit Jahrhunderten wachsen. Diese Rebsorten sind in ganz Europa geschützt und gelten als genetisches Erbe.
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