Chapelle Notre-Dame-de-Vie de Mougins, Romanische Kapelle in Mougins, Frankreich
Die Chapelle Notre-Dame-de-Vie ist eine kleine Kapelle in Mougins mit einem markanten Glockenturm und einem Eingangsbereich, der von drei Rundbögen geprägt wird. Das Innere und die Außenwände zeigen zahlreiche Votivgaben, die von Besuchern über Generationen hinweg hinterlassen wurden.
Die Kapelle entstand im 12. Jahrhundert und wurde 1655 wiederaufgebaut, wobei die ursprüngliche Struktur erhalten blieb. Sie erhielt 1927 den Status eines Kulturdenkmals.
Pablo Picasso verbrachte seine letzten Jahre in der angrenzenden Residenz Mas Notre-Dame-de-Vie, wo er am 8. April 1973 verstarb.
Der Ort ist an den meisten Tagen zugänglich, besonders regelmäßig während der wärmeren Monate von Mai bis September. Es empfiehlt sich, die genauen Öffnungszeiten vor dem Besuch zu überprüfen, da sie je nach Jahreszeit variieren.
Bis 1730 diente die Kapelle als Zufluchtsort für Totgeburten, deren sterbliche Überreste unter einer beschrifteten Steinplatte begraben liegen. Dieses stille Denkmal zeugt von einer Praxis, die heute kaum noch bekannt ist.
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