Chartreuse d'Arvières, Mittelalterliches Kartäuserkloster in Arvière-en-Valromey, Frankreich
Die Chartreuse d'Arvières ist ein Kartäuser-Kloster, das auf über 1.200 Meter Höhe an den Hängen des Grand Colombier liegt. Die Reste zeigen drei separate Bereiche, die verschiedene Funktionen des Klosterbefriels wie Gebet, Unterkunft und Wirtschaft widerspiegeln.
Das Kloster wurde 1122 gegründet und 1135 an seinen heutigen Ort verlegt, wo Graf Amadeus III. von Savoyen ihm umfangreiche Fichtenwälder und Weiderechte schenkte. Diese großzügige Unterstützung durch den lokalen Adel ermöglichte es dem Kloster, sich in dieser abgelegenen Bergregion zu etablieren.
Der Ort war ein Zentrum des Kartäuser-Mönchtums und zeigt noch heute die räumliche Aufteilung zwischen Bereichen für Gebet, tägliche Arbeit und Versorgung. Die Anordnung der Gebäudereste verrät viel über das zurückgezogene Leben der Mönche in dieser Bergregion.
Die Ruinen liegen innerhalb des Staatswalds Arvière und sind Teil eines größeren Waldgebietes, das seit dem 19. Jahrhundert von den Behörden verwaltet wird. Besucher sollten sich auf unbefestigte Wege und unebenes Gelände vorbereiten, da der Standort in einem natürlichen Bergumfeld liegt.
Die Grundmauern des Klosters und der Notre-Dame-Kirche erhielten 1995 offiziell Schutzstatus als historisches Monument. Dies war einer der ersten förmlichen Anerkennungsschritte für diese weit oben in den Bergen gelegenen Überreste.
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