Chartreuse de Poleteins, Carthusian monastery located in Ain, in France
Die Kartause de Poleteins ist ein kleines Kloster im ruhigen Dorf Mionnay in Ostfrankreich, das von der Kartäusergemeinschaft gegründet wurde. Der Komplex verfügt über einfache Steingebäude mit Kreuzgängen, einer Kirche und funktionalen Räumen, die das strenge Leben der Mönche und Nonnen widerspiegeln.
Das Kloster wurde um 1230 von Marguerite de Beaujeu gegründet und 1238 fertiggestellt, mit Unterstützung von Papst Innozenz IV. Während der Hugenottenkriege wurde es 1562 überfallen, und während der Französischen Revolution wurde es säkularisiert und als Privatbesitz verkauft.
Der Name 'Kartause' stammt vom ursprünglichen Sitz des Kartäuserordens in den Chartreuse-Bergen. Das Kloster zeigt die typische Anordnung mit Kreuzgängen und einer Kirche im Zentrum, die den Rhythmus des Klosterlebens widerspiegelt.
Der Ort ist heute nicht als aktives Kloster geöffnet, aber geführte Touren vermitteln die Geschichte und Architektur. Die ruhige Umgebung und die Nähe zur freien Natur ermöglichen friedliche Spaziergänge durch das historische Gelände.
Marguerite d'Oingt, die von 1286 bis 1310 Priorin war, war Dichterin und Mystikerin, deren Schriften Einblicke in das geistliche Leben dieser Zeit geben. Ihre literarischen Werke machen das Kloster zu einem seltenen Fenster in die innere Welt mittelalterlicher Ordensfrauen.
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