La Chartreuse de Portes, Kartäuserkloster in Bénonces, Frankreich
Die Chartreuse de Portes ist ein Kartäuser-Kloster in den Bugey-Bergen auf etwa 1000 Metern Höhe, mit Steinmauern und traditioneller religiöser Architektur. Das Gebäude prägt das Hochtal und zeigt die typischen Merkmale eines Benediktiner-Klosters mit seinen massiven Strukturen und einfachen Linien.
Das Kloster wurde 1115 gegründet, als Mönche aus der Abtei Ambronay in die Bugey-Berge kamen, um eine neue Kartäuser-Niederlassung zu errichten. Es gehört zu den ältesten Klöstern dieses Ordens in Frankreich und hat diese Rolle über neun Jahrhunderte hinweg bewahrt.
Die Anlage wird von den Bewohnern als Ort der Stille und des Gebets wahrgenommen, wo das tägliche Leben nach strengen Regeln der Kartäuser abläuft. Die klösterliche Gemeinschaft prägt das Gelände durch ihre kontinuierliche Präsenz und ihre spirituelle Praxis.
Das Kloster ist privates Eigentum mit eingeschränktem Zugang, daher sollten Besucher vorher mit den Verantwortlichen Kontakt aufnehmen. Da die Anlage in den Bergen liegt, ist bequemes Schuhwerk empfehlenswert und der Weg dorthin erfordert etwas Vorbereitung.
Das Kloster wird oft übersehen, obwohl es eine der frühesten Gründungen des Kartäuserordens außerhalb seiner ursprünglichen Heimat in den Alpen darstellt. Diese frühe Expansion zeigt, wie schnell sich der Orden in Frankreich verbreitete und Wurzeln in verschiedenen Regionen schlug.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.