Chartreuse de Saint-Hugon, Kartäuserkloster in Arvillard, Frankreich
Die Chartreuse de Saint-Hugon ist ein kartäusisches Kloster, das in einem Tal der französischen Alpen liegt und von Wäldern umgeben ist. Das Gelände umfasst Wohngebäude, eine Kapelle und Wirtschaftsräume, die typischerweise für Kartäuser-Gemeinschaften angelegt wurden.
Der Kartäuserorden gründete diese Gemeinschaft 1183 mit Mönchen aus der Grande Chartreuse. Die Anlage erlitt während der Französischen Revolution schwere Störungen, als religiöse Institutionen vom Staat unterdrückt wurden.
Der Ort trägt den Namen des heiligen Hugo und zeigt in seiner Bauweise die typischen Merkmale kartäusischer Klöster mit separaten Zellen für einzelne Mönche. Besucher können heute noch erkennen, wie diese Räume Einsamkeit und Gemeinschaft miteinander verbinden.
Der Ort funktioniert heute als buddhistisches Meditationszentrum und benötigt Voranmeldung für Besuche. Es ist hilfreich, sich vorab anzumelden und die Öffnungstage zu überprüfen, bevor man den Ort besucht.
Während des Zweiten Weltkrieges nutzte das Rote Kreuz Teile des Klosters als Krankenhaus, während gleichzeitig das monastische Leben weiterlief. Diese doppelte Nutzung zeigt die Vielseitigkeit des Ortes in Zeiten großer Umbruch.
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