Chartreuse de Vauclaire, Kartäuserkloster in Montpon-Ménestérol, Frankreich
Die Chartreuse de Vauclaire ist ein Kartäuserkloster in Montpon-Ménestérol mit Zellen, die um einen großen Kreuzgang angeordnet sind, und einer zentralen Klosterkirche. Die Gebäude bewahren Fresken aus dem 14. Jahrhundert in der Kirche und zeigen die typische Ordnung dieser asketischen Mönchsgemeinschaft.
Das Kloster wurde 1315 unter Unterstützung des Adels gegründet und überstand die Religionskriege sowie die Französische Revolution. Im 20. Jahrhundert erlebte es tiefgreifende Veränderungen durch Militärnutzung und danach als medizinische Einrichtung.
Der Klostername verweist auf die Familie Vauclaire, die das Gelände ursprünglich zur Verfügung stellte. Besucher können heute die Kapelle sehen, wo sich das tägliche Leben der Mönche um Stille und Gebet drehte.
Der Ort ist ländlich gelegen und erfordert eine Anfahrt mit Auto, da die öffentlichen Verkehrsmittel begrenzt sind. Besucher sollten sich informieren, ob Führungen zur Verfügung stehen, da das Innere nicht immer frei zugänglich ist.
Zwischen 1916 und 1918 diente das Kloster als Kriegskrankenhaus für amerikanische Soldaten während des Ersten Weltkriegs. Diese überraschende Nutzung hinterließ Spuren in der Geschichte des Ortes, die heute noch von Interesse sind.
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