Chartreuse du Mont-Dieu, Kartäuserkloster in Le Mont-Dieu, Frankreich
Die Chartreuse du Mont-Dieu ist ein Kartäuserkloster in Frankreich, das eine imposante Hauptgebäude mit gotischen Architekturelementen und ein Eingangspavilion aufweist. Das Ensemble wird von ausgedehnten Steinmauern umgeben, die das Gelände strukturieren.
Das Kloster wurde 1132 vom Abt von Saint-Rémi de Reims gegründet und erlebte im 17. Jahrhundert umfangreiche Umbauten. Diese Phase formte die Architektur, die Besucher heute sehen.
Das Kloster war ein Zentrum für die Anfertigung und Verzierung von Handschriften, das mittelalterliches Wissen und Literatur bewahrte. Mönche arbeiteten hier an kunstvollen Manuskripten, die in ganz Europa verbreitet wurden.
Das Innere ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich, aber Besucher können die äußere Architektur und die Gelände von gekennzeichneten Bereichen aus beobachten. Die beste Zeit zum Fotografieren der Außenfassaden ist am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn das Licht günstiger fällt.
Während der Pestepidemie arbeitete Dom Guillaume Pétrarque als einer der wenigen Überlebenden des Klosters weiter an religiösen Aufgaben. Diese außergewöhnliche Ausdauer zeigt die tiefe Hingabe der Kartäuser zur Erfüllung ihrer Gelübde unter extremen Bedingungen.
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