Notre-Dame de Port-Blanc, Mittelalterliche Kapelle in Port-Blanc, Penvénan, Frankreich.
Die Chapelle Notre-Dame de Port-Blanc ist eine Kapelle in Port-Blanc in der Gemeinde Penvénan, die teilweise in den Boden versenkt und von Steinmauern umgeben ist. Ein markanter Glockenturm überragt das Bauwerk und überblickt die Meereslandschaft.
Die Kapelle wurde auf den Fundamenten eines Wachtturms aus dem dreizehnten Jahrhundert errichtet und musste nach einem Hurrikan 1836 vollständig rekonstruiert werden. Der Wiederaufbau fand 1837 statt und gab dem Gebäude seine heutige Form.
Die Kapelle beherbergt drei Schiffsmodelle, darunter ein dreimaster Schiff aus dem späten 19. Jahrhundert mit fein geschnitztem Galionsfigur, die von Fischern als Dankopfer hinterlassen wurden. Diese Handwerksarbeiten spiegeln die enge Verbindung zwischen den Seeleuten und ihrem Glauben wider.
Der Besuch ist am einfachsten bei gutem Wetter möglich, da die Lage direkt an der Küste exponiert ist und starke Winde oder Regen den Zugang erschweren können. Besucher sollten festes Schuhwerk mitbringen, da der Weg zum Gebäude über unebenes Gelände führt und die Treppen zum Innenraum steil sind.
Fischerinnen fertigten während ihrer Fangzeiten die kunstvollen Schiffsmodelle mit großem handwerklichen Geschick an und hinterließen sie als persönliche Gaben in der Kapelle. Diese Tradition zeigt, wie Menschen in schwierigen Zeiten ihre Hoffnungen und ihren Glauben in sichtbare Werke übersetzten.
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