Château de Caradeuc, Schloss und Garten aus dem 18. Jahrhundert in Longaulnay, Frankreich
Das Château de Caradeuc ist ein Schloss aus dem 18. Jahrhundert mit einem 37 Hektar großen Park, der formale Gärten mit Granit-Balüstraden, geschnittenen Rasenflächen und baumallierten Wegen aufweist. Der Platz ist in verschiedene Bereiche unterteilt, die mit zahlreichen Statuen und gestalteten Elementen durchsetzt sind.
Das Schloss wurde 1723 für Anne-Nicolas de Caradeuc erbaut und prägt seitdem die Landschaft der Region. Die Gärten erfuhren eine große Umgestaltung durch den Landschaftsarchitekten Édouard André, der sie 1898 völlig neu konzipierte.
Die Gärten zeigen römische Büsten und mythologische Figuren, die unter Buchsbaumhecken und Blumenbeeten angeordnet sind. Diese Kunstwerke spiegeln den Geschmack des 18. Jahrhunderts wider und laden Besucher ein, die klassischen Referenzen in der Landschaft zu entdecken.
Der Ort ist hauptsächlich in den Sommermonaten für Besucher geöffnet und bei speziellen Anlässen wie den Europäischen Kulturerbtagen zugänglich. Es ist ratsam, sich vorher zu erkundigen, da regelmäßig Events und Führungen stattfinden.
Der Diane Parterre ist in Form einer Lyra gestaltet und mit amerikanischen Roteeichen eingefasst, wodurch eine optische Täuschung entsteht. Diese sorgfältig geplante Sichtlinie verlängert die wahrgenommene Tiefe des Gartens auf beeindruckende Weise.
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