Château de Montjean, Mittelalterliche Festung in Montjean, Frankreich.
Das Château de Montjean ist eine mittelalterliche Burg in Form eines Quadrats mit jeweils 87 Metern Seitenlänge. Ein runder Turm mit vier Stockwerken und Gewölbekellern steht in der Nähe eines großen Teiches und bildet das Hauptmerkmal der Anlage.
Die Festung entstand um 814 als Schutz gegen Bretonische Angriffe auf Anjou und Maine. Zwischen 1466 und 1474 ließ ein ehemaliger Marschall die Mauern grundlegend instand setzen und verstärken.
Das Schloss zeigt, wie Menschen im Mittelalter ihre Besitztümer schützten und bewachten. Die Wehrtürme und Mauern spiegeln wider, was Macht in dieser Zeit bedeutet hat und wie Länder ihre Grenzen kontrollierten.
Die Burgruinen befinden sich etwa 2,5 Kilometer östlich des Dorfes Montjean im Departement Mayenne. Es ist hilfreich, sich vorab zu orientieren, da die Anlage versteckt am Wasser liegt und zu Fuß erkundet werden sollte.
Ein Marschall, der neben Johanna von Orléans gekämpft hat, kaufte die Mauern 1448 und baute sie danach grundlegend um. Seine Arbeit zwischen 1466 und 1474 verband Militärarchitektur mit den Anforderungen seiner Zeit.
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