Château de Montrognon, Mittelalterliche Burgruine in Ceyrat, Frankreich
Château de Montrognon ist eine Burgruine auf einem Vulkanhügel in Ceyrat, deren imposanter Rundturm etwa 17 Meter in die Höhe ragt. Der Standort liegt auf 699 Metern Höhe und überblickt die umliegenden Täler, wobei die Überreste der ehemals befestigten Anlage noch heute sichtbar sind.
Robert I. errichtete die Festung 1190 nach dem Verlust seiner Burg Clermont als alternative Befestigung. Kardinal Richelieu befahl 1633 ihre Zerstörung, um die Macht des Adels in der Region zu schwächen.
Der Name des Schlosses stammt aus dem Lateinischen 'mons rugosus', was 'raue Berg' bedeutet und das felsige Gelände seiner vulkanischen Grundlage widerspiegelt. Heute können Besucher diese etymologische Verbindung zur Landschaft sehen, wenn sie die Ruinen erkunden.
Die Ruinen sind das ganze Jahr über frei zugänglich und bieten einen Aussichtspunkt über die Umgebung. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und vorsichtig navigieren, da lockere Steine und instabile Strukturteile vorhanden sind.
1884 wurden zwei Schatzsucher, die nach Templergold gruben, unter den Trümmern der Burg begraben und konnten erst nach sieben Tagen geborgen werden. Ein Schatzsucher überlebte diese schreckliche Entdeckung nicht.
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