Château de Milly-la-Forêt, Mittelalterliche Burg in Milly-la-Forêt, Frankreich
Das Château de Milly-la-Forêt ist ein Schloss aus Stein mit zwei gezinnten Türmen am Eingang und einer zentralen Toranlage, die früher eine Zugbrücke und ein Fallgitter hatte. Die Anlage wird umgeben von gepflegten Gärten, Wassergräben vom nahen Fluss und erhaltenen Nebengebäuden neben dem Haupttor.
Das Schloss wurde im 12. Jahrhundert von den Herren von Milly erbaut und musste nach einer englischen Belagerung 1432 wieder aufgebaut werden. Im späten 15. Jahrhundert folgte eine umfangreiche Umgestaltung, die das Erscheinungsbild stark veränderte.
Das Schloss zeigt, wie Französische Wehranlagen sich mit der Zeit verändert haben und verschiedene Stilrichtungen in sich vereinen. Man sieht diese Entwicklung deutlich in den Räumen und der Art, wie die Gebäude zusammenpassen.
Das Gelände liegt etwa eine Stunde von Paris entfernt und ist leicht mit Auto oder Bahn erreichbar. Es empfiehlt sich, mehrere Stunden für den Besuch einzuplanen, um die Gebäude und Gärten in Ruhe zu erkunden.
1475 wurde die zentrale Toranlage des Schlosses auf ungewöhnliche Weise umgebaut und ersetzte den traditionellen Wohnturm. Diese Umwandlung war ungewöhnlich für französische Befestigungen und zeigt, wie das Schloss sich an neue Anforderungen anpasste.
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