Château de Montboissier, Neoklassizistisches Schloss in Montboissier, Frankreich.
Das Château de Montboissier ist ein neoklassizistisches Schloss in der französischen Gemeinde Montboissier, von dem heute zwei ursprüngliche Pavillons erhalten sind. Der Pavillon de Flore und der Pavillon des Roses zeigen Backsteinmauern mit Steindetails und stammen aus der Zeit des Originalgebäudes.
Der Bau des Schlosses begann 1772 unter Architekt Nicolas Marie Potain, beauftragt von Marie Charlotte Madeleine Boutin, der Vicomtesse de Montboissier. Das ursprüngliche Gebäude mit seiner zentralen Kuppel wurde später abgerissen und seine Materialien für andere lokale Bauten wiederverwendet.
Dieser Ort ist mit dem Schriftsteller François-René de Chateaubriand verbunden, der 1817 eines der Pavillons besuchte und seine Eindrücke später aufzeichnete. Die beiden noch erhaltenen Bauten zeugen von einer Zeit, in der solche Orte für kulturelle und literarische Begegnungen dienten.
Das Gelände liegt zwischen Chartres und Châteaudun in der Abteilung Eure-et-Loir und ist über die Gemeinde Montboissier erreichbar. Die beiden erhaltenen Pavillons können von außen besichtigt werden und bieten einen Eindruck von der einstigen Größe des Ensembles.
Das Originalgebäude wurde 1795 abgerissen, aber einige seiner Steine wurden für den Bau einer nahegelegenen Kirche wiederverwendet. Diese Praxis der Materialwiederverwertung war damals häufig, zeigt aber auch, wie wenig von der ursprünglichen Pracht bewusst erhalten werden sollte.
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