Château de Pignerolle, Schloss aus dem 18. Jahrhundert in Saint-Barthélemy-d'Anjou, Frankreich
Das Château de Pignerolle ist ein neoklassizistisches Schloss in Saint-Barthélemy-d'Anjou, östlich von Angers, mit einer symmetrischen Fassade, die von vier Säulen gegliedert wird. Es liegt inmitten eines weitläufigen Parks mit Baumgruppen und offenen Rasenflächen, die das Gebäude auf allen Seiten umgeben.
Marcel Avril de Pignerolle, Direktor einer Reitakademie in Angers, ließ das Schloss 1776 errichten. Im Zweiten Weltkrieg diente es polnischen Kryptologen als Arbeitsort, bevor es als militärischer Kommandostützpunkt genutzt wurde.
Das Schloss wurde im klassischen Stil des 18. Jahrhunderts errichtet, mit einer symmetrischen Fassade und vier Säulen am Eingang, die die Bauweise wohlhabender Landbesitzer jener Zeit widerspiegeln. Wer durch den Park spaziert, bemerkt, wie das Gebäude bewusst in die Landschaft eingebettet wurde, um von allen Seiten gesehen zu werden.
Der Park ist für Spaziergänger zugänglich, das Schloss selbst kann jedoch nur von außen besichtigt werden, sofern keine besondere Vereinbarung getroffen wurde. Ein Besuch bei gutem Wetter lohnt sich, da man dann das Gebäude und den Park in Ruhe erkunden kann.
Von 1992 bis 2015 beherbergte das Schloss ein Museum zur Geschichte der europäischen Kommunikationstechnik, das Exponate zu Telefon, Radio und ähnlichen Erfindungen zeigte. Diese ungewöhnliche Nutzung machte es zu einem Ziel für alle, die sich für die Geschichte der Technologie interessierten.
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