Château de Pommiers, Mittelalterliche Burg in Vérac, Frankreich
Das Château de Pommiers ist eine mittelalterliche Burg in Vérac mit dreieckiger Anlage, Torturm auf drei Ebenen und Mauersegmenten, die über den Fluss Vignague blicken. Unter dem Schloss befinden sich unterirdische Bereiche mit Steinbruchgalerien und Tunneln, ergänzt durch zwei ehemalige Wirtschaftsgebäude für Lagerhaltung und Stallungen.
Die Burg wurde im 13. Jahrhundert als Adelssitz der Familie Pommiers gegründet, deren Mitglieder den Titel eines Sire trugen. Das Gebilde entstand in einer Zeit, als solche befestigten Residenzen wichtige Kontrollpunkte in der regionalen Landschaft darstellten.
Die Kapelle auf dem Gelände ist Notre Dame gewidmet und entstand Ende des 20. Jahrhunderts durch Umnutzung früherer Wirtschaftsgebäude. Sie zeigt, wie der Ort über Jahrhunderte hinweg religiöse und alltägliche Funktionen miteinander verband.
Das Gelände umfasst unterirdische Bereiche, die bei der Erkundung besondere Aufmerksamkeit erfordern, da sie einige Zeit zurückliegen. Der Standort befindet sich in der französischen Landschaft und ist am besten an Tagen mit guter Sicht zu besuchen.
Archäologische Ausgrabungen im Jahr 1740 brachten römische Gräber, Schwerter, Vasen, Knochen und Münzen unter den Fundamenten zum Vorschein. Unter diesen Funden befand sich eine Münze von Kaiser Antonin, ein seltenes Zeugnis der antiken Präsenz an diesem Ort.
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