Saint Pierre Island, Französisches Inselgebiet vor Neufundland, Kanada.
Saint-Pierre Island ist ein französisches Territorium vor der Küste von Neufundland und besticht durch steile Felsenküsten und bergiges Terrain. Die Insel weist mit Le Trépied ihren höchsten Punkt auf und ist von rauen Küstenlandschaften geprägt.
Die Insel wechselte zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert mehrmals zwischen französischer und britischer Kontrolle, bis Frankreich 1816 die dauernde Herrschaft übernahm. Diese wechselvolle Besitzverhältnisse prägten die Entwicklung des Territoriums bis zur heutigen Zeit.
Französisch ist hier die Alltagssprache und prägt das Leben der Bewohner, die ihre französischen Traditionen bewahren, während sie geografisch Nordamerika näher sind.
Das Territorium ist mit Neufundland durch regelmäßige Fährverbindungen verbunden, wobei Reisende ihren Pass bereithalten sollten. Vor Ort ist der Euro die Währung und die Infrastruktur bietet das Nötigste für Besucher.
Während der Prohibition der 1920er Jahre diente die Insel als Hochburg für Schmuggel von Alkohol, mit Verbindungen zu berüchtigten Figuren aus dieser Ära. Die Insel spielte eine wichtigere Rolle im illegalen Handel als viele heute vermuten würden.
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