Isthme De Miquelon-Langlade, Sedimentärer Tombolo in Saint-Pierre und Miquelon, Frankreich
Der Isthmus von Miquelon-Langlade ist eine schmale Landbrücke, die die Insel Grande Miquelon mit der Insel Langlade verbindet und an manchen Stellen nur etwa 130 Meter breit ist. Diese Sandhalbinsel entstand durch die Ablagerung von Sedimenten und bildet eine einzigartige geografische Struktur in diesem französischen Archipel.
Die Entstehung dieses Landstrichs begann vor etwa 14.000 Jahren, als sich die Gletscher zurückzogen und der Meeresspiegel durch die Hebung des Bodens stark veränderte. Mit der Zeit setzte sich Sediment ab und schuf die heutige Verbindung zwischen den beiden Inseln.
Das Küstenkonservatorium führte 2005 Schutzmaßnahmen für dieses Meeresgebiet ein und bewahrt seine ökologischen Merkmale.
Der Zugang erfolgt über vorhandene Wege und Pfade, die die Landbrücke durchqueren, doch die Bedingungen können je nach Wetter und Jahreszeit variieren. Die Gegend ist relativ flach, aber es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und auf die Küstenbedingungen vorbereitet zu sein.
Der nördliche Bereich teilt sich in zwei unterschiedliche Abschnitte auf, wobei der westliche Teil mit Buttereaux-Hügeln bis zu 20 Meter über dem Meeresspiegel ansteigt. Der östliche Abschnitt bleibt hingegen flach und beherbergt das große Grand Barachois-Lagunengebiet.
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