Fort de Bellegarde, Militärfestung in Le Perthus, Frankreich.
Die Festung von Bellegarde ist eine Militärfestung auf 420 Meter Höhe oberhalb von Le Perthus mit fünf Bastionen, Ravelinen und Wällen, die zur Verteidigung der französisch-spanischen Grenze gebaut wurden. Die Befestigungsanlage umgibt mit ihren Mauern verschiedene Bereiche, in denen heute historische Ausstellungen und archäologische Funde untergebracht sind.
Nach dem Pyrenäenvertrag von 1659 plante Ingenieur Vauban 1678 die Festung, um sie in eine große Verteidigungsanlage gegen spanische Invasionen umzuwandeln. Der Bau markierte einen Wendepunkt in der Sicherung dieser Grenzregion.
Die Festung zeigt französische Militärarchitektur des 17. Jahrhunderts mit fortgeschrittenen Konstruktionsmethoden dieser Zeit. Der Ort ist ein Beispiel dafür, wie Kriegsingenieure damals Grenzen schützen wollten.
Die Festung ist zwischen Juni und September für Besucher geöffnet und ermöglicht die Erkundung der Ausstellungen und Funde innerhalb der Mauern. Besucher sollten mit den steilen Wegen auf dem Gelände rechnen und festes Schuhwerk mitbringen.
Während des Zweiten Weltkriegs nutzten deutsche Kräfte die Grenzfestung als Gestapo-Gefängnis für entkommene Häftlinge und Spione. Diese dunkle Vergangenheit ist heute noch ein wichtiger Teil der Geschichte des Ortes.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.