Forêt des cèdres du Luberon, Zedernwald in Vaucluse, Frankreich.
Der Wald der Zedern des Luberon ist ein etwa 250 Hektar großes Waldgebiet auf einem Hochplateau, das von Atlas-Zedern dominiert wird und unter Schutz steht. Das Gelände bietet zahlreiche Wege zwischen den Bäumen und klare Aussichtspunkte, besonders an der Stelle namens Portalas.
Die Zedern wurden im 19. Jahrhundert in diese Mittelmeerregion gebracht und veränderten das Gesicht der Landschaft fundamental. Diese Umgestaltung prägte den Wald, wie er heute existiert, und zeigt, wie bewusstes Handeln die Natur eines Ortes über Generationen hinweg beeinflussen kann.
Der Wald ist ein wichtiger Teil der Landschaft der Provence und zieht Menschen an, die gerne in der Natur unterwegs sind. Einheimische und Besucher schätzen diesen Ort als Rückzugsraum abseits der belebten Täler und Ortschaften.
Beim Besuch sollte man angemessene Schuhe tragen, da die Wege unterschiedlich beschaffen sind und die Höhenlage kühl sein kann. Es empfiehlt sich, früh am Tag zu kommen, um ruhig wandern zu können und die besten Lichtverhältnisse am Portalas-Aussichtspunkt zu genießen.
Das Kalksteingestein unter dem Wald erzeugt sichtbare Muster an der Oberfläche, die als Karrenfelder bekannt sind. Diese Felsformationen bilden auch natürliche Quellen, die das ganze Jahr über sprudeln und die Geologie des Plateaus deutlich machen.
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