Fosse La Sentinelle, Kohlebergwerk und historisches Monument in La Sentinelle, Frankreich.
Fosse La Sentinelle ist eine Kohlemine in Nord-Frankreich mit Ziegelbauten, die Architektur aus der Frühzeit des Bergbaus im 19. Jahrhundert zeigen. Die Anlage umfasst mehrere Straßen und Baustrukturen, die aus der Zeit der industriellen Kohleförderung stammen.
Die Grube wurde 1818 gegründet und betrieb Kohleabbau unter der Leitung der Compagnie des Mines d'Anzin bis 1830. Der Betrieb endet, als Kohlevorkommen in größerer Tiefe immer schwerer zu erreichen waren.
Die Umwandlung der Bergbauanlage in eine Kirche im Jahr 1854 zeigt, wie sich Bergbaugemeinden im 19. Jahrhundert veränderten und neue Funktionen für alte Industrie gefunden wurden.
Das Gelände umfasst mehrere Straßen wie die Rue de Maubeuge und Rue du Cateau, die das Areal durchqueren. Der Standort wird regelmäßig von geologischen Behörden überprüft und kann mit angemessenem Respekt erkundet werden.
Der Schacht reichte Kohlevorkommen in etwa 64 Meter Tiefe, was in der damaligen Zeit beachtlich war. Das Erreichen dieser Tiefe führte zur Gründung von Arbeitersiedlungen, um die notwendige Arbeitskraft vor Ort zu halten.
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