Fosse Notre Dame, Historisches Kohlebergwerk in Waziers, Frankreich.
Die Fosse Notre Dame ist ein Kohlebergwerk mit zwei Hauptschächten, Verwaltungsgebäuden und Werkstätten, die nach den Industriestandards des 19. Jahrhunderts errichtet wurden. Die Anlage ist von einem bewaldeten Haldengelände umgeben, wo Besucher über gekennzeichnete Wege die Überreste der Bergbauinfrastruktur erkunden können.
Die Bergbauoperationen begannen 1856 mit der kommerziellen Produktion ab 1860 in diesem Gebiet. Der Schacht entwickelte sich zu einem bedeutenden Produktionszentrum und war Zeuge sowohl wirtschaftlichen Wachstums als auch industrieller Tragödien.
Die Kirche Notre-Dame des Mineurs wurde 1927 erbaut und zeigt die Vielfalt der Bergbaugemeinde durch ihre französischen und polnischen Pfarreien. Sie spiegelt wider, wie verschiedene Arbeitergruppen zusammenlebten und ihre Gemeinschaft gestalteten.
Die Überreste der Anlage sind über markierte Wege zugänglich, die durch das bewaldete Gelände führen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und die Wege je nach Wetter unterschiedliche Bedingungen aufweisen.
Ein Unglück in diesem Schacht forderte 1869 Menschenleben, als ein Förderkorb in einen überfluteten Schacht stürzte. Dieses Ereignis prägte die Erinnerung der Bergbaugemeinde und erinnert an die Gefahren des Untertagebaus.
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