Fosse n° 12 des mines de Lens, Kohlebergwerk in Loos-en-Gohelle, Frankreich.
Die Schachtanlage Fosse n° 12 ist eine industrielle Anlage mit zwei Hauptschächten und Bergarbeiterbauten in der nordfranzösischen Kohleregion. Die erhaltenen Strukturen zeigen die typische Architektur des Bergbaus des 19. und 20. Jahrhunderts mit Fördergerüsten, Maschinenräumen und Verwaltungsgebäuden.
Der Schacht wurde 1891 gegründet und nahm 1894 die Kohleförderung auf und wurde somit ein wichtiges Industriezentrum der Region. Die Anlage wuchs über Jahrzehnte zu einer der größten Förderanlagen des französischen Kohleabbaus heran.
Die Siedlung zeigt, wie Arbeiterfamilien in der Nähe des Schachts lebten, mit Schulen und einer Kirche, die den Alltag der Bergarbeiter prägten. Diese Bauten bilden noch heute das Gesicht der Ortschaft und erzählen von einer Gemeinschaft, die eng mit dem Bergbau verbunden war.
Der Ort ist frei zugänglich und zeigt seine industrielle Struktur von außen, wobei Informationstafeln die Geschichte und den Betrieb erklären. Vor dem Besuch sollten angemessene Schuhe getragen werden, da das Gelände uneben ist und aus Industriebauten besteht.
Obwohl die Mine längst stillgelegt wurde, wird das Grubengas regelmäßig abgepumpt, um die Sicherheit der versiegelten Schächte zu gewährleisten. Dieses System zeigt, wie die Überwachung unterirdischer Räume auch nach dem Ende der Förderung weitergehen muss.
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