Fosse n° 1 - 1 bis des mines de Nœux, Kohlebergwerk in Nœux-les-Mines, Frankreich.
Das Grubenfeld besteht aus zwei Schächten, die an der Straße Nationale 397 angesiedelt sind und die Förderung von Kohle ermöglichten. Das Gelände umfasst noch heute erhaltene Fördergerüste, Betriebsgebäude, Werkstätten und Verwaltungsbauten, die den Umfang der einstigen Operationen verdeutlichen.
Der erste Schacht wurde 1851 gegründet und förderte Kohle aus tiefen Vorkommen, während der zweite Schacht 1883 hinzukam und zum Hauptförderwerk wurde. Diese Erweiterung war Teil einer großen Entwicklung der Kohleförderung in Nord-Pas-de-Calais während des 19. Jahrhunderts.
Die Anlage zeigt, wie Bergbau das tägliche Leben in der Region geprägt hat, mit erhaltenen Betriebsgebäuden und einer eigenen Kapelle für die Arbeiter. Die Kirche der Heiligen Barbara war ein wichtiger Treffpunkt für die Bergbaugemeinde.
Der Zugang ist möglich, doch sollten Besucher auf unebenes Gelände und alte Baustrukturen achten, die begrenzte Stabilität bieten können. Es empfiehlt sich, das Gelände bei guter Sicht zu erkunden und bequeme Schuhe zu tragen, da die Wege über das Werksgelände führen.
Die alte Schlackenhalte Nummer 36 ist heute bewaldet und bildet einen Kontrast zwischen industriellem Erbe und wiedergewonnener Natur. Viele Besucher übersehen, dass diese Erhebung vollständig aus Bergbauabfällen besteht, die sich langsam in einen Wald verwandelt haben.
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