Fosse n° 2 des mines de Marles, charbonnage à Marles-les-Mines (Pas-de-Calais)
Fosse n° 2 des mines de Marles ist eine alte Kohlemine in Marles-les-Mines, die auch unter dem Namen Saint-Émile bekannt ist. Das Gelände zeigt noch den Schachtrahmen, alte Gebäude und Strukturen aus der Zeit des aktiven Bergbaubetriebs.
Die erste Schachtöffnung begann 1853, aber der Schacht kollabierte 1854 wegen Wasserproblemen. Ein zweiter Schacht wurde daraufhin südöstlich gegraben und begann 1858 Kohle zu fördern. Die Mine wurde später modernisiert, nach einer schweren Beschädigung 1866 wieder in Betrieb genommen und produzierte bis 1974.
Der Ort trägt noch heute den Spitznamen Saint-Émile, unter dem ihn ältere Einwohner kennen. Die Bergbausiedlungen rundherum zeigen, wie eng das Leben der Bergleute mit dieser Mine verflochten war und wie die Industrie das Wohngebiet formte.
Das Gelände ist zu Fuß erkundbar, wobei Informationstafeln den Besuchern helfen, verschiedene Bereiche zu verstehen. Geführte Touren sind manchmal verfügbar und bieten tiefere Einblicke in die Funktionsweise und die Geschichte der Mine.
Der Hauptschacht erreichte eine Tiefe von 506 Metern und wurde 1974 verschlossen, nachdem er zwei Jahrzehnte lang betrieben worden war. Diese bemerkenswerte Tiefe verdeutlicht die technischen Anforderungen und Herausforderungen der Kohleförderung in dieser Region.
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