Marais d'Olonne, Geschütztes Marschland in L'Île-d'Olonne, Frankreich.
Der Marais d'Olonne ist ein Feuchtgebiet mit einer Fläche von etwa 115 Hektar, das Schlammflächen, flache Lagunen mit kleinen Inseln und Salzwiesen aufweist. Die verschiedenen Lebensräume unterstützen eine reiche Tier- und Pflanzenwelt und zeigen die typische Struktur eines Küstensumpfes.
Der Naturschutzverband Conservatoire du Littoral übernahm das Gelände 2003, um es als Küstenraum zu bewahren. Diese Aktion war ein wichtiger Schritt zum Schutz der natürlichen Küstengebiete an der französischen Atlantikküste.
Die Sümpfe sind seit langem mit der lokalen Salzgewinnung verbunden, die das Gelände bis heute prägt und in den Lebensraum der Bewohner eingebunden ist. Diese Praktiken haben die Formen und Nutzungen des Gebiets im Laufe der Generationen geprägt.
Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich und wird von der Gemeinde Olonne gemeinsam mit dem Generalrat des Departements Vendée verwaltet. Besucher sollten festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung mitbringen, da das Terrain feucht und uneben sein kann.
Ein Großteil des Geländes besteht aus zwei großen Sumpfgebieten, die insgesamt etwa 86 Hektar umfassen. Diese beiden Bereiche bilden das Herzstück und zeigen die am besten erhaltenen Merkmale der ursprünglichen Küstenlandschaft.
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