Mont-Saint-Quentin, Berggipfel in Moselle, Frankreich.
Mont-Saint-Quentin ist ein Berggipfel in der Moselle mit einer Höhe von 358 Metern, der Teil der Côtes de Moselle ist und das Tal überragt. Das Massiv erstreckt sich über mehrere Gemeinden und bildet mit seinen ausgedehnten Hängen einen geografischen Ankerpunkt für die Region.
Im Jahr 835 ließ Bischof Drogon von Metz auf dem Gipfel ein Heiligtum errichten, um dort Reliquien des heiligen Quentin zu bewahren. Dieses religiöse Monument begründete eine lange Tradition der Verehrung an diesem Ort.
Der Ort war lange Zeit ein Wallfahrtsziel, das Pilger aus der Gegend anzog, die die heiligen Reliquien verehrten. Heute erinnern Wege und kleine Kapellen an diese religiöse Vergangenheit, die das Gebiet geprägt hat.
Der Gipfel ist über markierte Wege erreichbar, die zum Col de Lessy führen und für den Schutz der natürlichen Umgebung konzipiert wurden. Die Zugänge sind so gestaltet, dass Besucher den Berg ohne Beschädigungen erkunden können.
Die Bergflanken beherbergen etwa 900 Schmetterlingsarten und seltene Orchideenvarietäten, die an die extremen Bedingungen der Höhe angepasst sind. Das Gebiet ist als Naturschutzzone geschützt und eine der artenreichsten Gegenden der Region.
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