Bergwerk von Pont-Péan, Bleimine in Pont-Péan, Frankreich.
Die Bleiminen-Anlage in Pont-Péan ist ein Industriegelände von etwa 54 Hektar mit Verwaltungsgebäuden, kreisförmigen Waschanlagen und Arbeiterquartieren aus verschiedenen Perioden. Die Strukturen dokumentieren die verschiedenen Phasen des Bergbaubetriebs vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert.
Das Bergwerk entstand im 18. Jahrhundert und wurde zur wichtigsten Bleiquelle Frankreichs, bevor es Anfang des 20. Jahrhunderts schloss. Seine Schließung markierte das Ende einer bedeutenden Bergbauepoche in der Bretagne.
Das Verwaltungsgebäude zeigt die Hierarchie des Betriebs mit seiner imposanten Architektur von oben herab. Die Arbeiterunterkünfte ringsum erzählen vom alltäglichen Leben der Minenarbeiter und ihrer Familien in dieser Industrielandschaft.
Das Gelande ist uber Gefuehrte Touren in den Sommermonaten zugaenglich, wo Experten die technischen Aspekte des Bergbaus erklaren. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich auf unebene Oberflachen vorbereiten, da es sich um ein historisches Gelande mit ungleichmaßiger Topographie handelt.
Ein ehemaliger Umkleideraum der Bergarbeiter wurde in die Pfarrkirche Saint-Melaine umgewandelt, was eine ungewöhnliche Kombination von Arbeiter- und Religionsräumen zeigt. Diese Umnutzung ist ein interessantes Beispiel dafür, wie Industriegebäude nach dem Bergbau neue Zwecke erhielten.
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