Manoir de la Cour des Aulnays, Herrenhaus in Frankreich
Das Manoir de la Cour des Aulnays ist ein Herrenhaus aus dem 15. und 16. Jahrhundert in Challain-la-Potherie mit dicken Steinmauern, kleinen Türmchen und einer umgebenden Grabenanlage. Der Komplex erstreckt sich über mehrere Gebäude, darunter eine Kapelle, ein Pförtnerhaus mit ehemaliger Zugbrücke und verschiedene Nebengebäude aus unterschiedlichen Epochen.
Das Anwesen entstand im Mittelalter als Sitz der Adelsfamilie Aulnay und wurde später von den Familien de la Motte und Beauvau übernommen, die es im 16. und 17. Jahrhundert mit Befestigungen verstärkten. Während der Vendée-Kriege im späten 18. Jahrhundert diente das Herrenhaus as Unterschlupf für lokale Kämpfer und erlitt dabei erhebliche Brandschäden.
Der Manoir de la Cour des Aulnays trägt den Namen der Familie Aulnay, die das Anwesen über Generationen prägte. Die Kapelle Sainte Barbe im Innenhof war Zentrum des spirituellen Lebens für die Bewohner und das umliegende Dorf.
Das Herrenhaus ist privatbesitz und wird gelegentlich für Besuche und spezielle Veranstaltungen geöffnet, sodass Sie sich vorher nach den aktuellen Öffnungszeiten erkundigen sollten. Der Komplex liegt in einer ländlichen Gegend außerhalb von Challain-la-Potherie, daher ist es ratsam, ein Auto zu haben und die genaue Route im Voraus zu planen.
Nach einer Legende erscheint am Johnnistag eine goldene Lilie beim Sonnenaufgang auf der Wasserfläche und versinkt dann wieder, was lokale Bewohner als mystisches Vorzeichen interpretieren. In der älteren Zeit wurde eine Kalkbrennerei mit Dampfmaschine am Teich betrieben, wodurch Kalk aus dem örtlichen Gestein gewonnen wurde.
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