Musée du Pays Châtillonnais, Archäologisches Museum in Châtillon-sur-Seine, Frankreich.
Das Museum beherbergt archäologische Sammlungen aus vorgeschichtlicher und mittelalterlicher Zeit auf etwa 2000 Quadratmetern in einem ehemaligen Kloster. Die Ausstellungsräume sind übersichtlich angeordnet und zeigen fein gearbeitete Objekte, Keramiken und Metallarbeiten aus der Region.
Das Museum wurde 1882 von der Archäologischen und Historischen Gesellschaft von Châtillon gegründet und bekam internationales Ansehen nach dem Fund der Dame von Vix 1953. Dieser spektakuläre Fund aus einem keltischen Grab zeigte die Bedeutung der Region als Handelszentrum in der Antike.
Die Sammlung zeigt keltische Objekte, die die frühen Verbindungen zwischen den Galliern und der griechischen Welt verdeutlichen. Sie können sehen, wie diese Kulturen miteinander in Kontakt standen und voneinander beeinflussten.
Der Zugang ist von Mittwoch bis Montag zwischen 10 und 17:30 Uhr möglich, wobei Multimedia-Führer zur Verfügung stehen, um die Ausstellung besser zu verstehen. Das Gebäude ist leicht zu Fuß erreichbar und bietet eine angenehme Umgebung für die Erkundung.
Das Museum zeigt einen der ältesten und größten griechischen Bronzegefäße, der jemals entdeckt wurde, mit einer Höhe von etwa 1,64 Metern. Dieser massive Krater ist bemerkenswert, weil er zeigt, wie weit entfernt gelegene antike Welten durch Handelsrouten verbunden waren.
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