Musée Historique et Industriel – Musée du Fer, Museum in Frankreich
Das Musée du fer de Reichshoffen ist ein Museum in einer französischen Stadt, das sich der Eisenverarbeitung widmet. Es zeigt alte Werkzeuge, Maschinen und Modelle von Hochöfen, die erklären, wie Metallarbeiter früher ihr Handwerk ausübten.
Die Stadt Reichshoffen wurde 994 erstmals erwähnt und erhielt im späten 13. Jahrhundert den Stadtstatus unter Rudolf I. von Habsburg. Im 18. Jahrhundert kaufte Jean de Dietrich das Land und baute eine große Industrie auf, die die nahegelegenen Eisenerzvorkommen, Wasser und Wälder nutzte.
Der Name Reichshoffen bezieht sich auf die Besiedlung durch das Volk der Reichs im Mittelalter. Das Museum zeigt heute, wie Eisenarbeiter und Handwerker die Identität der Stadt geprägt haben, durch ihre tägliche Arbeit mit Metall und den Werkzeugen, die sie hinterlassen haben.
Das Museum befindet sich in einem Gebäude von 1759 und ist leicht vom Stadtzentrum zu erreichen. Es gibt kostenlose Parkplätze in der Nähe und der Besuch lässt sich gut mit einem Spaziergang durch die kleine Stadt verbinden.
Das Museumsgebäude selbst war einst das Haus eines königlichen Beamten, wurde später eine katholische Pfarrei und war bis in die 1970er Jahre in dieser Rolle tätig. Archäologische Ausgrabungen in der Nähe führten dann zur Umwandlung in das Museum, das 1993 eröffnet wurde.
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