Pont suspendu de Tonnay-Charente, Hängebrücke in Tonnay-Charente, Frankreich
Die Hängebrücke von Tonnay-Charente überspannt die Charente und misst etwa 623 Meter in der Länge, wobei die mittlere Spannweite 204 Meter erreicht. Die Konstruktion wird von drei steinernen Pfeilern mit Spitzbögen gestützt und führt auf beiden Seiten über Viadukte zum Fluss hinab.
Die Brücke wurde 1842 erbaut und ersetzte eine mittelalterliche Überquerung aus dem 13. Jahrhundert. 1884 führte Ferdinand Arnodin eine umfangreiche Verstärkung durch, indem er metallische Strukturen in die Konstruktion integrierte.
Die Brücke war lange Zeit ein wichtiger Punkt für den Handel in der Region, besonders für den Transport von Cognac und Wein. Heute ist sie ein Ort, an dem man die Verbindung zwischen der Stadt und ihrem Fluss spürt.
Die Brücke ist seit 1964 ausschließlich Fußgängern und Fahrradfahrern zugänglich und verbindet Tonnay-Charente mit Saint-Hippolyte. Der Zugang ist kostenlos und der Weg auf der Brücke selbst ist relativ flach, wenn man von den Zufahrtsviadukten absieht.
Der Zugang zur Brücke führt über zwei lange Viadukte mit je 51 Bögen im gotischen Stil, die einen größeren visuellen Eindruck hinterlassen als die Hängebrücke selbst. Diese eleganten Zugangswege sind oft übersehen, obwohl sie die meiste Zeit in Anspruch nehmen, die Brücke vollständig zu durchqueren.
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