Porte Dauphine, Stadttor im 16. Arrondissement, Frankreich
Die Porte Dauphine ist ein Stadttor im Westen von Paris, das als westlicher Zugangspoint zur Stadt fungiert und Teil der historischen Befestigungsstruktur ist. Die Metrostation an diesem Ort verbindet zwei separate Halbstationen, die durch eine schmale Schleife miteinander verbunden sind.
Das Tor war Teil der Thiers-Befestigung, die im 19. Jahrhundert als Verteidigungslinie um Paris gebaut wurde. Die Metrostation wurde 1900 eröffnet und folgte den modernen Plänen zur Erweiterung des öffentlichen Verkehrs in der wachsenden Stadt.
Die Art-Nouveau-Eingänge der Metrostation wurden von Hector Guimard entworfen und prägen das Bild dieses Ortes seit Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie zeigen die charakteristische Formensprache dieser Epoche mit ihren geschwungenen Linien und organischen Formen.
Die Station ist der westliche Endpunkt der Metrolinie 2 und bietet Verbindungen zu anderen Verkehrsmitteln in der Nähe. Besucher sollten beachten, dass die beiden Halbstationen durch einen engen Durchgang verbunden sind, was die Navigation erfordert.
Die Deckenverkleidung der Station besteht aus cremefarbenen Kacheln aus dem Jahr 1900, die das ursprüngliche Erscheinungsbild bewahrt haben. Diese Detailfarbgebung ist für viele Besucher unsichtbar, doch sie trägt wesentlich zur einzigartigen Atmosphäre des Ortes bei.
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