Rue du Chat qui Pêche, Gasse im 5. Arrondissement von Paris, Frankreich
Die rue du Chat-qui-Pêche ist eine der schmalsten Gassen von Paris, die im 5. Arrondissement vom Quai Saint-Michel zur Rue de la Huchette führt. Sie ist knapp 1,8 Meter breit und etwa 29 Meter lang, also kaum mehr als ein schmaler Durchgang zwischen zwei alten Gebäudezeilen.
Die Gasse wurde 1540 angelegt und reichte damals bis zum Ufer der Seine. Im Laufe der Jahrhunderte trug sie verschiedene Namen, darunter Straße der Öfen und Straße der Bäder, bevor der aktuelle Name im 17. Jahrhundert dauerhaft übernommen wurde.
Die Straße verdankt ihren Namen einem alten Schild, das eine Katze beim Fischfang zeigt, und dieser Name hat sich seit dem 17. Jahrhundert gehalten. Viele Besucher berühren beim Durchgehen beide Wände gleichzeitig, was die enge Gasse zu einer sehr körperlichen Erfahrung macht.
Die Gasse ist nur zu Fuß zugänglich und liegt nur wenige Gehminuten vom Métro-Eingang Saint-Michel entfernt. Da die Rue de la Huchette direkt daneben liegt, empfiehlt es sich, beide auf einmal zu besuchen.
Eine der Legenden rund um den Namen erzählt von einem Alchemisten namens Dom Perlet und seiner schwarzen Katze, die im 15. Jahrhundert Fische aus der Seine fing. Nachdem Studenten die Katze getötet hatten, tauchte sie angeblich kurz darauf wieder auf, als wäre nichts gewesen.
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