Croix-Rousse-Theater, Modernes Theater im Croix-Rousse Viertel, Lyon, Frankreich.
Das Theater der Croix-Rousse ist ein Gebäude mit markanter Architektur aus Stahlbeton, das sich durch eine charakteristische achteckige Kuppel über dem Hauptsaal auszeichnet. Das Bauwerk zeigt deutlich die Merkmale der Baukunst des frühen 20. Jahrhunderts mit seinen kühnen konstruktiven Lösungen.
Der Bau wurde 1931 unter der Leitung des Bürgermeisters Edouard Herriot als Mehrzweckveranstaltungsort eröffnet und von Michel Roux-Spitz entworfen. Das Gebäude verkörpert einen Wendepunkt in der Moderne und wurde später als bedeutendes Werk des 20. Jahrhunderts anerkannt.
Der Ort trägt den Namen des Viertels Croix-Rousse, wo Handweber traditionell lebten und arbeiteten. Heute zeigt sich das Gebäude als wichtiger Kulturort für das Viertel, der regelmäßig Aufführungen und Veranstaltungen beherbergt.
Das Theater bietet Platz für etwa 594 Besucher und ist über mehrere öffentliche Verkehrsmittel erreichbar, darunter die Metro-Stationen Croix-Rousse und Hénon. Der Standort im vierten Arrondissement ermöglicht gute Erreichbarkeit für Einheimische und Besucher.
Zwischen 1980 und 1992 diente das Gebäude als Frankreichs erstes spezialisiertes Tanzhaus namens Maison de la Danse. Diese Nutzung prägte die Geschichte des Ortes und machte ihn zu einem Zentrum der zeitgenössischen Tanzkultur.
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