St-Étienne, Romanische Kirche in Vaux-sur-Mer, Frankreich.
Die St-Étienne-Kirche ist ein romanischer Bau in Vaux-sur-Mer mit direktem Zugang zur Querschiffkreuzung, die von einem quadratischen Glockenturm gekrönt wird. Der Ostabschluss zeigt eine halbrunde Apsis mit Säulen, die das Langhaus mit charakteristischen Rundbögen und Mauerwerkdetails verbindet.
Die Kirche wurde 1075 von Pierre und Arnaud Gémon aus der Familie Mortagne gegründet und war ursprünglich mit einer Benediktinerabtei verbunden. Diese Gründung etablierte das Gebäude als religiöses und wirtschaftliches Zentrum der Region.
Die Kapitelle im Chor zeigen religiöse Darstellungen wie die eucharistische Rebe und Adam mit der Erbsünde, die den Saintonge-Romanik-Kunststil demonstrieren. Diese Details verdeutlichen, wie Gläubige durch bildliche Geschichten in ihrem Glauben unterrichtet wurden.
Das Gebäude befindet sich in der Rue de l'Église in Vaux-sur-Mer und ist von außen sichtbar, kann aber aufgrund von Renovierungen derzeit nicht von innen besichtigt werden. Besucher können die äußere Architektur und die Apsis-Dekoration bewundern, müssen aber mit eingeschränktem Zugang rechnen.
Die Apsis bewahrt aufwendige Arkadenverzierungen, die mit geschnitzten Modillionen gekrönt sind und verschiedene figurale Motive aus der regionalen Romanik zeigen. Diese Ornamenten gehören zu den seltenen Beispielen ihrer Art, die an der französischen Atlantikküste erhalten sind.
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