Hafen von Honfleur, Seehafen in der Normandie, Frankreich
Der Hafen von Honfleur ist ein aktiver See- und Fischereihafen an der Mündung der Seine in der Normandie, bestehend aus drei Hafenbecken: dem Alten Hafenbecken, dem Republikanischen Hafenbecken und dem Carnot-Hafenbecken. Die Kais sind von historischen Gebäuden gesäumt, und der Hafen wird sowohl für den Fischfang als auch für den kommerziellen Seetransport genutzt.
Honfleur war im frühen 17. Jahrhundert ein wichtiger Abfahrtshafen für französische Entdeckungsreisen nach Nordamerika, von dem aus Samuel de Champlain mehrfach aufbrach, um Siedlungen im heutigen Kanada zu gründen. Bereits vor diesen Reisen war der Hafen ein belebter Handelshafen in der Normandie mit Verbindungen nach England und entlang der Atlantikküste.
Die Kais von Honfleur haben seit dem 19. Jahrhundert Maler angezogen, die das Licht auf dem Wasser und die alten Fassaden festhalten wollten. Heute findet man entlang des Alten Hafenbeckens noch Galerien und Ateliers, die diese Tradition fortführen.
Das Hafengebiet ist zu Fuß gut erreichbar, und die Kais rund um das Alte Hafenbecken sind der einfachste Ausgangspunkt für eine Besichtigung. Restaurants und Läden mit regionalen Produkten befinden sich direkt entlang der Kais, sodass man sich gut orientieren kann, ohne weit laufen zu müssen.
Trotz seiner historischen Erscheinung verfügt der Hafen über eine 1995 installierte Schleuse, die es modernen Schiffen ermöglicht, die Gezeitenschwankungen der Flussmündung zu bewältigen. Diese Schleuse ist im Alltag des Hafens kaum sichtbar, ermöglicht aber den Betrieb des Hafens als echtem Arbeitshafen bis heute.
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