Fontbrégoua-Höhle, Archäologische Höhle in Salernes, Frankreich.
Die Fontbrégoua-Höhle ist eine Kalksteinhöhle bei Salernes mit mehreren Kammern, darunter eine Vorhalle, einen Hauptraum und einen unteren Raum. Sie liegt etwa 400 Meter über dem Meeresspiegel neben einer Süßwasserquelle.
Die erste Ausgrabung fand zwischen 1948 und 1960 unter Leitung von André Taxil statt und legte Belege für menschliche Besiedlung vom Jungpaläolithikum bis zur Jungsteinzeit frei. Weitere Untersuchungen in den 1970er Jahren durch Jean Courtin erweiterten das Verständnis dieser langen Nutzungsgeschichte.
Die Höhle enthält Überreste von sieben Erwachsenen und sechs Kindern, sowie Artefakte, die auf neolithische Agrargemeinden hinweisen.
Der Zugang zur Höhle ist beschränkt und erfordert eine Koordination mit den örtlichen Behörden, da sie den Status eines geschützten Denkmals hat. Besucher sollten sich im Voraus informieren und die erforderlichen Genehmigungen einholen.
Unter den Funden befanden sich Überreste von insgesamt 13 Personen, darunter Kinder, die neue Fragen zur Nutzung des Ortes aufwerfen. Die Knochenverletzungen regten unter Archäologen Debatten darüber an, ob es sich um Bestattungsrituale oder andere Praktiken handelt.
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