Col de la Forclaz, Bergpass und Freiflugsportgelände in Talloires-Montmin, Frankreich
Der Col de la Forclaz ist ein Bergpass auf 1147 Metern Höhe, der sich zwischen dem Seeufer und den Alpengipfeln erstreckt. Von hier aus erblickt man den See in seiner ganzen Breite und die bewaldeten Hänge ringsum, die die Landschaft rahmen.
Dieser Bergpass war traditionell ein wichtiger Übergang für Menschen und Tiere zwischen den Talseiten. Seit den 1970er Jahren hat er sich zu einem Zentrum des Gleitschirmsports entwickelt, als Pilot:innen erkannten, dass die Windverhältnisse hier ideal zum Fliegen sind.
Der Ort ist bei Gleitschirmflieger:innen weltweit bekannt und zieht regelmäßig Wettkämpfe an, bei denen Pilot:innen ihre Fähigkeiten über dem See unter Beweis stellen. Die Besucher:innen können von unten aus zusehen, wie die Flieger:innen die Thermik nutzen und elegante Manöver über der Landschaft vollführen.
Der Ort lässt sich zu Fuß über einen markierten Weg erreichen, oder man nutzt einen Shuttlebus-Service vom Landeplatz in Doussard. Am besten besucht man morgens, wenn die Thermik am stabilsten ist und die meisten Flugaktivitäten stattfinden.
Der Wind hier wird durch die Form der Berge kanalisiert und erzeugt zuverlässige Thermik, die es Pilot:innen ermöglicht, stundenlang zu fliegen und große Höhen zu erreichen. Diese thermischen Säulen entstehen durch die Sonnenwärmung des Seewassers und der südexponierten Felsflächen.
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